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Traumbilder(2012)

Mich hat sehr der Zwischenbereich zwischen Schlaf- und Wachzustand interessiert, wenn man noch nicht ganz eingeschlafen ist, aber auch nicht mehr ganz wach, wo man manche realen Dinge und Erinnerungen aus dem Alltag noch einbaut und anderes schon zu wirren, surrealen Traumgestalten wird. Heute Nachmittag beim Liegen in der Sonne erlebte ich genau die Atmosphäre, die mir beim Beginn der Komposition vorschwebte: dass man mit geschlossenen Augen verschiedene Farbfelder sieht, die nichts weiter sind als verschwommene Felder, aus denen heraus aber sich verschiedene Formen entwickeln und aus denen unser Gehirn Gestalten wachsen lässt, die sich in Träumen plötzlich immens aufblasen und ebenso plötzlich wieder verschwunden sind. Das war die Grundidee dieses Stücks: dass aus indifferenten, unklaren Klangtexturen Gestalten wachsen, die miteinander oder gegeneinander agieren und sich genau so wieder in Nichts auflösen, wie das bei Träumen oft der Fall ist.

Picc., 2/2/2(Bb)/2 – 4/2(Bb)/2/0 - Str.

   Perc.1 (2Timp./Bdrum.)

     Perc.2 (Susp.Cymb./Trgl./

      TamTam)

Besetzung:
Uraufführung:

13.05.2012, Hochschule für Musik

  und Theater – München,

    Münchner Studienstifungsorchester

      (Dirigent: Gregor A. Mayrhofer)

Auftraggeber:

Münchner Studienstiftungsorchester

  gewidmet Martin Wettges

Dauer:

ca. 18 min

Dirigent - Komponist

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