Glockenstürme
(2010)

Choir a cappella, tubular bells

ca. 7:30 min

Der Klang von Glocken ist aus unterschiedlichen Situationen bekannt: sei es als Zusammenläuten der Kirchenglocken, als Warnsignal einer Sturmglocke, als dünnes Läuten einer Totenglocke oder als mächtiges Geläut für festliche Anlässe.

Um sich dem faszinierenden Klang der Glocken mit der menschlichen Stimme zu nähern, singt der Chor bei diesem Stück keinen Text, sondern wird zu einer Art Musikinstrument, das rein klangmalerisch mit der Imitation unterschiedlicher Glockentöne spielt und ein impressionistisches Klangbild entwirft.


So hört man zu Beginn eine Übereinanderlagerung verschieden langer Perioden, die sich schließlich alle an einem Punkt treffen und dort zu dem Klang einer großen Glocke mit ihren unharmonischen Teiltönen verschmelzen. Dabei ließ ich mich von den Tönen des berühmten Big Ben Glockenspiels, bzw. den Teiltönen der großen Stundenglocke inspirieren.

Außerdem interessierte es mich mit den in der gängigen Chorliteratur meist kaum verwendeten Geräuschklängen (also ohne gesungenen Ton) zu experimentieren und daraus ein akustisches Gewitter entstehen zu lassen, das schließlich in einen perkussiven Cluster-Klang des gesamten Chores mündet, um dann nach und nach wieder zu den Glockentönen des Beginns zurück zu finden.



Junger AGV-Chor

  gewidmet Stefan Grünfelder

16.07.2011, Herkulessaal Münchner Residenz,

   Junger AGV-Chor – Stefan Grünfelder

     (Dirigent)

Conductor - Composer

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Gregor A. Mayrhofer © 2016 – Impressum

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